Toyota Hilux 3,0 D 4×4 SRV
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Für die Fahrten auf den Pisten von Patagonien greifen wir auf ein entsprechend robustes Fahrzeug zurück: Einem Toyota Hilux mit 3,0 Liter Turbodieselmotor mit 163 PS (120 kW) bei 3.400 U/min, 5-Gang-Schaltgetriebe und zuschaltbarem Allradantrieb. Drehmoment: 343 Nm bei 1.400 bis 3.200 U/min. Wichtig, der Tank mit 80 Liter Inhalt.
Offroad
Dieser Toyota verfügt standardmäßig über eine Bodenfreiheit von 27 cm und wurde zusätzlich lediglich mit einem optionalen Off-Road-Kit ausgestattet, da wir mit unserem alten Hilux im Jahr 2009 die Erfahrung machten mussten, dass ein Stein vom Reifen gegen den Motorblock und von diesem von hinten in den Kühler geschleudert wurde. Das Ergebnis war ein Motorschaden, der uns zum Abbruch unserer Reise zwang.
Kraftstoff
Tankstellen gibt es in Patagonien, abgesehen von der Küste, nicht an jeder Ecke. Unser Hilux verfügt über einen 80 Liter-Tank, der sich für unsere Fahrten als ausreichend erwiesen hat. Wir verbrauchten auf den Strecken in Santa Cruz im Januar und Februar 2011 8,xx l/100 km.
Wichtig ist, zu beachten, dass die Qualität des Diesels ist nicht die beste. Euro-Diesel gibt es nur in Ausnahmefällen. Der Motor des Hilux und der SW4 aus Argentinien hat mit dem schwefelhaltigen Diesel keine Probleme. Er wurde speziell darauf ausgelegt, was bei anderen modernen Pickups und SUV nicht unbedingt der Fall ist.
Allradantrieb
Der Vorteil von Allradantrieb auf Schotterpisten ist nicht zu unterschätzen, insbesondere an Steigungen, denn die 163 PS werden auf 4 Räder übertragen = 41 PS pro Rad und nicht wie bei Hinterradantrieb mit 82 PS pro Rad, was viel häufiger zum Durchdrehen führt. Dank der besseren Bodenhaftung (Allrad springt weniger) ist das Reisen komfortabler (Du kannst es selber testen: Fahre einmal dieselbe Strecke offroad ohne Allrad- und mit Allradantrieb, dann spürst Du den Unterschied).
Staub
Der Staub ist ein Thema für sich. Die argentinische Seite Patagoniens ist trocken, und deshalb sehr staubig. Und dieser Staub hat die unangenehme Eigenschaft durch alles Öffnungen, Schlitze, usw., die nicht absolut dicht sind, einzudringen.
Deshalb haben wir die Ladefläche mit einer staubdicht schließenden Plane versehen und alle Spalten mit Klebestreifen, wie man sie zur Isolierung von Fenstern nimmt, abgedichtet. Eine andere Alternative ist, alle Gepäckstücke nochmals in Plastikbeutel einzupacken, was unbequem ist.
Auch wenn auf Grund der Temperaturen eine Klimaanlage theoretisch nicht erforderlich ist, nutzen wir sie im Umluftbetrieb. Einfach um zu vermeiden dass der Staub in die Kabine eindringt.
Sonstiges
Für all die Elektronik, wie Digitalkamera, Camcorder, iPad mit GPS, Laptop, haben wir einen Spanungswandler an Bord, der uns mit 220 V Wechselstrom versorgt.
Kühle Getränke und frisches Obst lagern wir ein einer elektrischen Kühlbox.
Fragen
Poste Sie einfach als Kommentar, wir beantworten Deine/Eure Fragen gerne.
January 16, 2012
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Posted by Chris
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